DER
MIKADO
von Sir Arthur Sullivan
Text nach William Schwenk Gilbert
Inhalt des 2. Akts:
Yum-Yum wird zur Hochzeit schön gemacht, da erfährt
man, dass die Frau eines Hingerichteten nach einer Frist von vier Wochen
lebendig begraben werden muss.
Nanki-Poo verzichtet auf die Hochzeit und will sogleich
seine Hinrichtung.
Der Oberhenker ist dazu aber gar nicht in der Lage und
lässt, da in diesem Moment der Mikado mit Gefolge eintrifft, Yum-Yum
und Nanki-Poo ziehen. Es wird eine Hinrichtungsurkunde geschrieben und
dem Mikado die grausige (erfundene)Tat in allen Einzelheiten geschildert.
Dieser bedauert, nicht dabeigewesen zu sein, eröffnet
aber den wahren Grund seines Kommens: Sein Sohn befinde sich in der Stadt
unter dem Namen Nanki-Poo!
Katisha liest den Namen Nanki-Poo auf der Hinrichtungsurkunde
und bricht zusammen.
Auf die Tötung des Thronerben steht die Todesstrafe
durch Eintauchen in siedendes Öl.
Während die Vorbereitungen getroffen werden und
der Mikado noch sein Mittagsmahl einnimmt, laufen die Verantwortlichen
des Städtchens Nanki-Poo und Yum-Yum nach, finden sie auch und versuchen,
sie zur Rückkehr zu bewegen. Nanki-Poo will aber erst zurückkehren,
wenn Katisha verheiratet ist.
So bleibt dem Henker keine Wahl: Er wirbt um die verzweifelte,
leider viel zu alte Katisha. Mit einigen eleganten Lügen gelingt es
ihm, sie zur Heirat zu überreden.
Nun steht einem Happy-End nichts mehr im Wege, der Mikado
gibt nach einigen Ausdrücken der Verwunderung seinem "wieder erstandenen"
Sohn und Yum-Yum den Segen.
Eine ausführlichere (englische) Inhaltsangabe findet
sich auf der Mikado-Homepage
des Sullivan Archivs
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